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AKTUELLES
  Gewalt

Januar 2021

Nach langem Warten ist  der Abschlussbericht zur Bedarfsanalyse des ambulanten und stationären Hilfeangebotes für gewaltbetroffene Frauen in NRW endlich zur Veröffentlichung freigegeben.

Der Abschlussbericht der Bedarfsanalyse wurde im Mai 2020 dem Ministerium vorgelegt, im Dezember 2020 abgenommen und nun endlich im Dezember 2021 mit einem Vorwort der Ministerin veröffentlicht.
Der Bericht ist unter folgendem Link verfügbar:

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV17-6098.pdf

Das Frauenhaus Herne hat an dieser Erhebung mitgearbeitet. Jetzt gilt es die Ergebnisse zu sichten und zu analysieren und für unsere Arbeit zu nutzen.

 

   

Dezember 2021

Das Frauenhaus bietet einen geschützten Rahmen für alle Kinder, sie lieben “ihren Kinderbereich“. Unser neues Lesezeichen zeigt einige prächtige Bastel-Beispiele:

Lesezeichen 2021

 

 

   

Ab März 2022 suchen wir noch eine Praktikantin.

Mehr Informationen finden Sie hier...

 

  Femizide

FEMIZIDE – Eine Online-Fachtagung der LAG Autonomer Frauenhäuser NRW e. V.
28.10.2021 von 10-14 Uhr
In Deutschland wird an jedem dritten Tag eine Frau durch ihren Partner oder Ex-Partner ermordet!

Für 117 Frauen endete 2019 die Gewalt durch den (Ex-)Partner tödlich.

301 Tötungsversuche an Frauen durch den (ehemaligen) Partner wurden erfasst. 
In der Berichterstattung werden diese Morde individualisiert und als „Beziehungsdrama“ oder “Häusliche Katastrophe“ bezeichnet. Der Begriff „Femizid“ fokussiert dagegen die
geschlechterbedingten Machtverhältnisse und strukturellen Hintergründe der Morde und der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. In der Online-Fachtagung geht es um Handlungsstrategien und Präventionsmaßnahmen.

Referentinnen und Programm finden Sie hier im Flyer.

Tagungsanmeldung zum Download

 

  ZIF

September 2021

Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser (ZIF):
Stellungnahme zur Situation der Frauen und Mädchen in Afghanistan

Anlässlich der Situation in Afghanistan fordern wir Solidarität und konkrete Unterstützung für die Bewohnerinnen, Kinder und Mitarbeitenden in den afghanischen Frauenhäusern.
Die gesamte Stellungnahme:

https://autonome-frauenhaeuser-zif.de/wp-content/uploads/2021/08/Stellungnahme-Afghanistan-20_08_21.pdf

 

   

Mai 2021

Am 01.Mai 1981 konnte aufgrund der Hartnäckigkeit einer kleinen Gruppe engagierter, feministischer Herner Frauen das Frauenhaus endlich eröffnet werden. Viele Steine lagen im Weg und sie wurden weggeräumt.
Im Mai 2021 feiert der Verein zur Förderung des Frauenhauses Herne e.V. das 40-ig jährige Bestehen.

40 Jahre Frauenhaus Herne

 

  Istanbul-Konvention

Die Türkei ist aus der Istanbul-Konvention ausgetreten
Das in Istanbul geschmiedete Abkommen des Europarats verpflichtet die Unterzeichner, häusliche Gewalt zu verhindern, strafrechtlich zu verfolgen und zu beseitigen sowie die Gleichberechtigung zu fördern. Ein zentraler Schlüssel zur Bekämpfung der steigenden häuslichen Gewalt.
24.03.2021 Stellungnahme des Bündnisses Istanbul-Konvention (BIK) zum Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention Das BIK verurteilt den Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention scharf und fordert Konsequenzen für die deutsch- bzw. europäisch-türkischen Beziehungen.
Stellungnahme BIK...

Und wie sieht es in Deutschland aus?
Im Frühjahr 2018 haben sich Frauenrechtsorganisationen und weitere Bundesverbände mit dem Arbeitsschwerpunkt Gewalt gegen Frauen im Bündnis Istanbul-Konvention zusammengeschlossen. Inzwischen sind über 20 Organisationen in dem Zusammenschluss vereint, um die Umsetzung der verbindlichen Gewaltschutz-Konvention zu begleiten und voranzutreiben.
Das Bündnis Istanbul-Konvention hat am 18. März 2021 seinen Alternativbericht zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in Deutschland veröffentlicht. Auch drei Jahre nach Inkrafttreten des Übereinkommens fehlen in Deutschland eine ressortübergreifende Gesamtstrategie, handlungsfähige Institutionen und die notwendigen Ressourcen, um das Recht aller Frauen und Mädchen auf ein gewaltfreies Leben umzusetzen. Insbesondere für Gruppen, wie Frauen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte, mit Behinderungen, diversen geschlechtlichen Identitäten oder in Wohnungslosigkeit, ist der in der Konvention verankerte Zugang zu Prävention, Schutz, Beratung und Recht nach wie vor mangelhaft.
Informieren Sie sich über die Arbeit des Bündnisses Istanbul Konvention und setzen sich für die berechtigten und dringend notwendigen Forderungen ein.

https://www.buendnis-istanbul-konvention.de/

 

 
OBR 2021 Video

One Billion Rising 2021 - in Corona-Zeiten

Zum Aktionstag “One Billion Rising 2021“ hat das Frauenhaus Herne getanzt. Bei bestem Schneewetter, mit Sonne und Abstand .

Tanzen setzt neue Kräfte frei und Spaß macht es auch.

Die Tanzpädagogin Uta Bücking ist uns seit vielen Jahren verbunden und war natürlich auch dabei. Danke dafür.

 

 

OBR 2021

OBR 2021

Am kommenden Sonntag, den 14.02.21, wird getanzt!

Um 14.30 Uhr live über Zoom - jeder und jede ist herzlich eingeladen. Wer sich anschließen möchte, folgt einfach dem Link.
Wir freuen uns über jede Person, die mitmacht und gemeinsam mit uns ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzt!
WANN? - 14.02.2021, 14.30 Uhr
WO? - Bei dir zuhause, per Zoom- Meeting.
WIE? - Einfach dem Link folgen und mitmachen!


https://us02web.zoom.us/j/86984001873…


Meeting-ID: 869 8400 1873
Kenn-Code: 662964

 

 

OBR 2021 Teaser

7.2.2021

One Billion Rising 2021 in diesem Jahr ganz anders

Rise – Garden – Resist

ist das Motto in diesem Jahr und wir verteilen Tüten mit Blumensamen, QR-Codes und viele weitere Informationen.

One Billion Rising für Zuhause.

Das Frauenhaus Herne und die Beratungsstelle Schattenlicht laden ein am 14.02.2021 wieder gemeinsam zu tanzen. Nicht wie gewohnt in der Herner Innenstadt aber dafür online via Zoom-Konferenz. Der Einladungslink folgt.

Wir sind dabei und setzen in Pink, Rot und Orange ein buntes Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.
Partnerschaftsgewalt in Deutschland bleibt auf hohem Niveau. Das zeigen die Zahlen des Bundeskriminalamtes:

2019 wurden 141.792 Opfer von Partnerschaftsgewalt polizeilich erfasst, knapp ein Prozent mehr als im Jahr zuvor. Zu 81 Prozent waren Frauen betroffen und zu 19 Prozent Männer. Weiterhin ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Die verstärkte Isolation in der Pandemie lässt die Zahlen weiter in die Höhe gehen.

Es ist wichtiger denn je aufmerksam zu sein, Hilfe anzubieten und sich öffentlich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu stellen.

Die OBR-Einladungskarte gibt es hier...

 

 



Frauenhaus Herne

Bundesfreiwilligendienst im Frauenhaus Herne

Das Frauenhaus Herne bietet Schutz, Unterkunft und Beratung für Frauen und Kinder, die von Häuslicher Gewalt betroffen sind. Die Frauen und Kinder wohnen oft mehrere Monate im Frauenhaus.
Wir  suchen Unterstützung in folgenden Bereichen:

Kinder-und Jugendbereich

  • Unterstützende Teilnahme an der Kinderbetreuung
  • Hausaufgabenbetreuung nach Bedarf
  • Begleitung von Freizeitaktivitäten und Mutter-Kind Aktionen

Frauenbereich

  • Begleitung bei einfachen Ämter- und Arztgängen
  • Unterstützung bei Wohnungssuche und Umzug
  • Leichte Telefontätigkeiten

Organisation

  • Beschaffung und Verwaltung von Sachspenden, Spielzeug und Kleidung
  • Unterstützung bei Ausstattung und Instandhaltung der Zimmer und der Aufenthaltsräume der Frauen
  • Begleitung bei Einkäufen und zur Tafel

Wir bieten einen Einblick in Alltag, Hausorganisation und Wohnen im Frauenhaus. Wir wünschen uns Offenheit diesen besonderen Arbeitsplatz kennenzulernen, Teamfähigkeit und Freude am Kontakt mit Frauen und Kindern aus anderen Ländern.
Wochenarbeitszeit 40 Stunden. Die Arbeitszeit ist in der Regel montags bis freitags  von 9 - 16.30 Uhr, an einigen Tagen bis 18 Uhr.  Hier erwarten wir Flexibilität. Als Bundesfreiwillige arbeiten Sie nicht am Wochenende. Im Frauenhaus arbeiten nur Frauen.

Bei Interesse nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit uns auf:
Telefon 02325 49875 oder per mail info(at)frauenhaus-herne.de
oder über

IB Freiwilligendienste
Querenburgerstr. 19-23,
44789 Bochum
Ansprechpartner Herr Sirin
Tel. 0234 33819-50

 

  WAZ-Artikel zum Frauenhausgarten

Dezember 2020

Das Konzept Frauenhausgarten erhält den UN – Sonderpreis „Soziale Natur-Natur für Alle"

Zum WAZ-Artikel geht es hier

 

  Pressemiteilung FHK-ZIF

Der  25.11. ist der  Internationale Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen.

Er wird seit 1960 weltweit und öffentlich von vielen Menschen begangen.
Das Bundeskriminalamt verzeichnet bereits im fünften Jahr in Folge einen Anstieg von Gewalt gegen Frauen. Demgegenüber stehen zu wenig Frauenhausplätze und Beratungsangebote.
Die Stellungnahme gibt einen Einblick in aktuelle Zahlen und beschreibt die Dringlichkeit.
Auf Aktionen in Herne müssen wir dieses Jahr leider verzichten.

 

 

Oktober 2020

Wir sind angekommen

8 Jahre der Planung, Konzentration auf das Thema Neubau und die letzten 2 Jahre mit richtig viel Arbeit liegen hinter uns : Wir sind an unserem neuen Standort angekommen und sehr, sehr zufrieden.
Mehr dazu im WAZ –Artikel vom 20. Oktober 2020

 

Foto: Rainer Raffalski / FFS

 
 

 


LAG besucht Frauenhaus Herne

September 2020

LAG besucht Frauenhaus Herne

Nach über 40 Jahren Frauenhausbewegung stehen in Frauenhäusern erneut große Veränderungen und Umstrukturierungen an: Neubauten, Umbauten sind in Arbeit oder geplant. Viele Frauenhaus-Gebäude sind in die Jahre gekommen, hier wird reagiert. So kamen zahlreiche Kolleginnen aus der LAG-NRW zur Eröffnung des neuen Hauses, um Eindrücke und viel Praktisches auszutauschen und natürlich um ein bisschen zu feiern und zu gratulieren. Wir sagen Danke. Schön, dass Ihr da ward.



 




Coronazeit im Frauenhaus Herne

Juli 2020

Frauenhaus-Arbeit während der Corona-Pandemie

Unsere Arbeitsbedingungen sind erschwert, vieles kam zum Stillstand. Es waren keine Wohnungsbesichtigungen und Behördengänge möglich. Gleichzeitig musste vieles für die Bewohnerinnen online erledigt werden, was die Arbeit der Mitarbeiterinnen belastete. Für die Schulkinder wurde das Lernen Zuhause zu einer Herausforderung.
Zusätzliche Investitionen in Hygiene/Reinigungsmittel/Mundschutze aber auch technische Ausstattung waren nötig bei gleichzeitig rückläufigen Spenden.
Bisher hat das Frauenhaus diese Zeit gut überstanden, die Frauen und Kindern lernen mit dieser besonderen Situation umzugehen.

Eine erste Einschätzung und unsere Erfahrungen während der Corona-Pandemie können Sie auch im aktuellen WAZ-Artikel nachlesen.

 

  Häusliche Gewalt

Juni 2020

Es gibt eine erste größere, repräsentative Studie zu den Erfahrungen von Frauen und Kindern in Deutschland von der TU München.
Titel – Häusliche Gewalt während der Corona-Pandemie.

Die Ergebnisse lassen sich nicht mit den Zahlen aus der Zeit vor der Pandemie vergleichen, da bisherige Studien immer längere Zeiträume berücksichtigt haben und nicht wenige Wochen wie in dieser Studie.
Trotzdem: 7,5% der Frauen in Quarantäne berichteten von körperlicher Gewalt. Körperliche Gewalt gegen Kinder wurde sogar 10,5% angegeben. In 6,5% aller Haushalte wurden Kinder gewalttätig bestraft.

Die Zahlen zeigen erneut:

Geschlechtsspezifische Gewalt ist ein großes gesellschaftliches Problem, das uns alle angeht.

Lesen Sie hier:
Erste große Studie zu Erfahrungen von Frauen und Kindern in Deutschland - Häusliche Gewalt während der Corona-Pandemie

 

 



Blumen

25.03.2020

Informationen zur Corona-Pandemie

Lange Zeit gemeinsam auf engem Raum, Ängste um Gesundheit und Existenzsicherung und das Fehlen von Ausweichmöglichkeiten oder Sozialkontakten erhöhen das Risiko für Häusliche Gewalt und sexuelle Gewalt. Diese abgeschnittene Situation führt  zu zusätzlichen Belastungen und es fallen unterstützende soziale Kontakte weg. Da ist es relativ wahrscheinlich, dass es in belasteten Situationen zu Gewalt kommt.

Nicht nur aus China, sondern auch aus Italien und Madrid erreichen uns Berichte über zunehmende Gewalt gegen Frauen. Bereits jetzt sind die Frauenhäuser in NRW an ihrer Kapazitätsgrenze. Anstehende Quarantänefälle erhöhen den Druck. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht genau abzuschätzen, wie sich die Situation entwickeln wird. Es ist von einem steigenden Schutzbedarf auszugehen, der auch verzögert eintreten kann. Wir als Autonome Frauenhäuser sind bereit, alle Schutz suchenden Frauen und ihre Kinder in dieser schweren Krise mit unserem Wissen und unserem Engagement zu unterstützen. Daher arbeiten wir mit Hochdruck an Notfallkonzepten und angepassten Unterstützungsangeboten.

Schon jetzt sind nicht genug Kapazitäten vorhanden, so fehlen bundesweit ca. 14.000 zusätzliche Frauenhausplätze.

Wir fordern schnelle, unbürokratische und bundesweite Lösungen, um den Gewaltschutz flächendeckend zu sichern und schließen uns der Pressemitteilung der ZIF an, deren Forderungen hier nachzulesen sind:

https://www.autonome-frauenhaeuser-zif.de/sites/default/files/report_attachment/pm_corona_19.3.20.pdf

Schutz von Frauen und ihren Kindern vor Gewalt hat auch in Zeiten der Corona-Krise höchste Priorität.

Weitere Informationen zur Situation der Frauenhäuser in der Corona Krise: https://taz.de/Frauenhaeuser-in-der-Corona-Krise/!5668969/

 

 
OBR 2020

OBR 2020

OBR 2020

ONE BILLION RISING 2020
BEWEGEN – ERHEBEN – LEBEN


Herne hat getanzt und ein Zeichen gesetzt. Wir fühlen uns an diesem Tag weltweit verbunden.

Vielen Dank an alle, die bei ONE BILLION RISING Herne mitgetanzt haben und die in Gedanken dabei waren!
Es war wieder eine tolle Veranstaltung, bei der eine starke, fröhliche Kraft zu spüren war.
Es ist äußerst wichtig, dass wir uns verbinden, um Gewalt zu stoppen und gemeinsam unsere Stärke spüren, die wir besitzen.
Gemeinsam ist viel Veränderung möglich.

OBR 2020

 

OBR 2020

ONE BILLION RISING 2020
BEWEGEN – ERHEBEN – LEBEN

One Billion Rising (OBR) (englisch für Eine Milliarde erhebt sich) ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung. Sie wurde im September 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert. Die Kampagne wurde im Rahmen der V-Day Bewegung gestartet. Es ist eine der größten Kampagnen weltweit, um zur Beendung von Gewalt gegen Frauen mit tausenden von Events in über 190 Ländern der Welt.

Jede dritte Frau erlebt in ihrem Leben Gewalt. Das sind weltweit 1 Milliarde Frauen.

Herne tanzt am 14. Februar 2020 um 16 Uhr auf dem Robert-Brauner-Platz in Herne Mitte.

Eröffnung durch Bürgermeisterin Frau Oehler
Musik mit DJ Said Omar, Bauchtanzgruppe Asdiqa, Choreografie Uta Bücking

Jede*r kann spontan mitmachen. Es ist nicht notwendig, den Tanz perfekt zu beherrschen.
Tanz in den Farben Rot, Pink und Orange.

Flyer zum Download (0,5 MB)

Wir sind auch bei Facebook:  One Billion Rising Herne





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